Strom & Gas

 
Dienstag, 31.08.2010
Zu hohe Heizkosten: Vermieter haben keine günstigsten Lösungen
Viele Mieter zahlen unnötig viel für ihre Heizung, weil der Vermieter zu viel bezahlt und die höheren Kosten an sie weitergibt. Vermieter würden oft zu viel für den Einkauf von Brennstoffen wie Gas oder die Ablesefirma ausgeben, teilte die Klimaschutz-Beratung co2online mit. Mieter könnten durchschnittlich 120 Euro pro Jahr sparen, wenn der Vermieter den Energielieferanten wechseln würde.

Weitere 40 Euro Ersparnis sind möglich, wenn eine günstigere Messfirma mit dem Ablesen der Zähler beauftragt werden würde. Die aufgeführten 160 Euro entsprechen bei durchschnittlich 760 Euro Heizkosten pro Jahr, einer Ersparnis von mehr als 20 Prozent.

Mieter können sich den Angaben der Klimaschutz-Beratung zufolge gegen überhöhte Preise ihres Vermieters wehren. So kann jeder Mieter mit einem vom Bundesumweltministerium geförderten Gutachten feststellen, wie viel Geld er zu viel zahlt. Mit dem Ergebnis des Gutachtens können sich Mieter an ihren Vermieter wenden und diesen auffordern, die Kosten zu verringern. Darauf hatjeder Mieter wegen des Wirtschaftlichkeitsgebots im Bürgerlichen Gesetzbuch einen Anspruch.

Oft sind Vermieter schlicht zu wenig informiert, um die Heizkosten zu senken. Für die Berechnung des Einsparpotenzials verglich die gemeinnützige Initiative co2onlinedie Daten von 12.500 Gebäuden in Deutschland.

Weiterführende Links: Gastarifvergleich
 

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