Festgeld
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Mit einem Festgeldkonto erzielen sie innerhalb eines festgelegten Zeitraums und einer garantierten Verzinsung, eine hohe Rendite. Auch Festgeldkonten sind durch den Einlagensicherungsfonds der Deutschen Banken geschützt. Eine sichere Geldanlage, für kurze Zeit mit hoher Rendite.
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Ihre Fragen
Welche Gebühren fallen an?
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Antwort:
Die Gebühren, die für die Eröffnung und die Unterhaltung eines Festgeldkontos erhoben werden, variieren je nach Anbieter. Grundsätzlich gilt jedoch, dass Banken mit marktüblichem Preisniveau für Festgeldengagements keinerlei Gebühren erheben. So sind neben Eröffnung und Führung des Kontos auch die Zinsgutschriften, Überweisungen auf etwaige Referenzkonten und eine eventuelle Löschung des Festgeldkontos gebührenfrei.
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Müssen die Zinsen versteuert werden?
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Erträge aus Kapitalanlagen unterliegen der Steuerpflicht. Seit Anfang 2009 wird auf Zinserträge, die den Sparerpauschbetrag in Höhe von 801 Euro jährlich überschreiten, eine pauschale Besteuerung in Höhe von 25 Prozent (Abgeltungssteuer) zuzüglich Solidaritätszuschlags fällig. Die Steuer wird von der kontoführenden Bank unmittelbar einbehalten und an das zuständige Finanzamt abgeführt. Anleger, deren persönlicher Steuersatz unter 25 Prozent liegt, können auf Antrag die Zinseinnahmen im Rahmen der Einkommenssteuererklärung angeben und den geringeren Satz zahlen.
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Laufen die Anlagen am Ende der Zinsbindung automatisch aus?
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Es gibt Banken, die das ursprünglich eingesetzte Kapital am Ende der Laufzeit mit Zinsen auf das angegebene Referenzkonto überweisen. Auf der anderen Seite gibt es Festgeldanlagen, die sich automatisch verlängern und deshalb extra gekündigt werden müssen.
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Welche Anlagedauer ist optimal?
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Antwort:
Eine pauschale Aussage lässt sich hier leider nicht treffen. Es gibt eine Vielzahl an Faktoren um eine möglichst optimale Anlagedauer zu ermitteln. So hat vor allem die Situation an den Zinsmärkten eine hohe Bedeutung. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen lassen sich viele Anleger dazu verleiten, lange Zinsbindungen abzuschließen. Doch sobald die Zinsen steigen, haben sie das Nachsehen. Aus diesem Grund sind lange Zinsbindungen eher in Zeiten hoher Zinsen sowie fallender Zinsen zu empfehlen.Eine wichtige Rolle können auch private Faktoren spielen. Wird das Kapital zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt, sollte es dann auch verfügbar sein.
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Was passiert, wenn das Kapital vor dem Ende der Laufzeit benötigt wird?
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Antwort:
Wer sein Geld fest anlegt, sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass sein Kapital dem jeweiligen Kreditinstitut für die Dauer des gesamten Anlagezeitraums zur Verfügung steht. Möchte man den Anlagebetrag vorzeitig zur Verfügung haben, so ist dies nur möglich, wenn im Vertrag ein Kündigungsrecht vereinbart wurde. Sollte eine vorzeitige Kündigung möglich sein, so bedeutet dies nicht, dass man als Anleger eine Verzinsung in der vereinbarten Höhe erhält. Die meisten Banken, die eine Kündigung zulassen, behalten es sich vor, einen ganz erheblichen Zinsabschlag vorzunehmen oder auf die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung zu bestehen. In beiden Fällen wäre die Anlage nicht besonders rentabel. Deshalb sollte man vom Kündigungsrecht ausschließlich nur im Notfall Gebrauch machen.
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